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openSUSE als Multimedia System

Hinweis: Sollte dieser Artikel Fehler enthalten oder an einigen Stellen unklar sein, dann teil uns das doch einfach unter support@z-ray.de mit, wir beißen nicht 😉
Hinweis: openSUSE ist hier nur als Beispiel aufgeführt da es unser Hauptsystem ist, die hier empfohlenen Programme gibt es in den meisten Fällen auch für andere Linux Distributionen.

In dieser Guide zeigen wir euch, wie wir unseren täglichen Arbeitsalltag im Bereich der Mediengestalltung bestreiten und was dazu nötig ist und wir für empfehlenswert befinden.
Und das beste, es kostet euch nur etwas Strom, hier und da Geduld und natürlich was ihr so für euren Internetanschluss bezahlen müsst.

Software

Hier eine kurze Überischt über alle Softwarepakete die wir nutzen und empfehlen:

openSUSE Installieren

Als erstes installieren wir openSUSE auf unserem PC oder in einer VM.
Wir haben SUSE als Hauptsystem auf unseren Rechnern.
Hier zu einfach von https://www.opensuse.org/ die aktuelle ISO herunterladen und anschließend auf eine DVD brennen.
Dann die DVD ins Laufwerk packen und Booten, bei den meisten Systemen geschieht dies automatisch.

Ist der Bootloader aufgeploppt einfach aus Installation klicken und der Installationsmanager wird geladen.

openSUSe Installation Bootloader
openSUSE Installation Step 1

Schritt 1: Sprache und Tastatur

Als erstes fragt euch openSUSE welche Sprache ihr sprecht und wie eure Tastaturbelegung ist, der Standart ist English, unter Language wählt ihr einfach eure Sprache, in unserem Fall Deutsch. Die Tastaturbelegung wird automatisch auf die gleiche Sprache angepassst, habt ihr dennoch eine Tastatur mit englischem Layout, so könnt ihr das natürlich wieder umstellen, und in dem Eingabefeld darunter testen, das euer z ein z ist und euer y ein y.

Auf zu Schritt 2.

Schritt 2: Zusatz Repositories

Suse analysiert nun euer System damit es weiß, wo mit es es zu tun hat, und ob eventuell schon eine bestehende Installation vorhanden ist, oder ein anderes System und fragt anschließend nach ob noch während der Installation weitere Onlie Softwarerepositories hinzugefügt werden sollen oder aus separaten Medien wie USB Sticks, USB HDDs oder SSDs, was man halt so alles haben könnte, in unserem Fall, nein, wir überspringen diesen Schritt mit weiter.

Schritt 3: Festplatten und Partitionierungen

Nun kommt einer der wichtigsten und auch gleichzeitig heikelsten Schritte jeder erst Installation eines Betriebssystems, die Partitionierung.

Hab ihr bereits bestehenden Paritionen auf eurem System, weil ihr Suse zu einem bestehendem System hinzu installieren wollt, solltet ihr hier besonders aufpassen, wenn ihr nichts verlieren wollt.
Denn einmal eine Partition formatiert und überschrieben, kommt ihr an eure Daten nicht mehr ran.
Aber, keine Sorge, Suse ist sehr nett zu anderen Systemen, erkennt diese und lässt diese in Ruhe und fügt diese sogar, falls möglich, zu seinem Bootloader hinzu, so das ihr jeder Zeit wechseln könnt wenn ihr fertig seid.

openSUSE Installation Festplatten Expertenmodus
openSUSE Installation Festplatten Expertenmodus

Nun zum eigentlichen:

Wir wählen „Expertenmodus Festplatte partitionieren …“ und ein neuer Dialog erscheint.

In den meisten Fällen schlägt SUSE schon eine Konfiguration vor, dies ist keines Wegs schon so passiert.
Wir übernehmen in diesem Beispiel den Vorschlag einmal, falls ihr aber selber sagen wollt was ihr wollt, hier ein kleiner Exurs:

Zunächst klicklen wir im Baum links die Ebenen Festplatten auf und wählen dort unsere Festpaltte aus, in unserem Beispiel heißt sie vda, was nur bedeutet das wir uns in einer VM befinden (für dieses Tutorial wollte ich keinen PC komplett neu installieren versteh sich) bei euch könnte es sda oder sdb oder sdc und so weiter heißen, schaut einfach was im Vorschlag bei den Laufwerken mit einem F in der F-Spalte als letztes steht wenn ihr euch nicht sicher seid.

Habt ihr eure Festplatte ausgewählt sollte sich das Fenster rechts etwas ändern und nur noch die Laufwerke mit Zahlen am Ende zeigen (sda1, sda2, sdb1, sdb2, vda1, vda2 etc.) dort könnt ihr dann gefahrlos alle mit einem F in der F-Spalte löschen.

Nun erzeugen wir eine neue Partition und ein neuer Dialog erscheint der uns nach Prmärer oder erweiterter Partition fragt.

Was bedeutet das?

Technisch betrachtet können auf manchen Festplatten nur maximal 3 Partitionen existieren, der Trick, um dies zu umgehen, ist es daher eine leere Partition zu erstellen in der wir dann beliebig viele unter Partitionen anlegen können, für unser Beispiel hier nicht weiter von Belangen, aber je nach eurer Systemkonfiguration ganz hilfreich eine Erweiterte Partition in Erwägung zu ziehen.
Für openSUSE ist es egal ob es in einer primären oder erweiterten Partition installiert wird, Windows hin gegen kann da schon mal Probleme machen.

openSUSE Installation Festplatten Expertenmodus

In unserem Beispiel richten wir eine System Parition ein, und wählen primäre Partition, anschließend werden wir nach einer Größe gefragt, diese setzten wir für unser Beispiel mal auf 50 GiB, in echt solltet ihr, falls genug Platz, mehr in Erwägung ziehen, da alle Programme die ihr über den Paketmanager später Installiert, auf der System Partition platziert werden, sofern nicht händisch umgestellt, aber auf solche weiter führenden Themen gehen wir hier jetzt nicht ein.
Dann klicken wir auf weiter und wählen im nachfolgendem Dialog unter Rolle Betriebssystem und lassen die Formatierungsoptionen und den Einhängepunkt wie gehabt.

Dann fügen wir insgesamt noch 2 weitere Partitionen hinzu, jeweils als primäre Partition, die erste setzen wir auf eine Größe von 2 GiB und wählen als Rolle „SWAP“ das bedeutet lediglich, dass diese Partition als Auslagerungspartition genutzt werden kann, falls der Arbeitsspeicher mal voll sein sollte, wollt ihr dass euer System auch in den Hibernate oder auch Tiefschlaf gefahren werden kann, solltet ihr hier so viel Platz vorsehen wir ihr maximal an Arbeitsspeicher im System habt, damit der RAM Dump auch genug Platz findet.

Als letztes noch den Rest unserer Platte, im normal Fall den größten Teil, auch als primäre Partition, wählen maximale Größe und setzten die Rolle auf „Daten und Programme unabhängiger Hersteller“ dies bedeutet, dass dies unsere Partition wird, auf der wir später dann all unsere Projektdaten liegen haben werden, unser Home-Verzeichnis und noch viel mehr, kurz, all unsere eigenen Daten die sich im Laufe des PC Lebens so ansammeln. euer Partitionsbaum sollte dann wie im neben stehendem Bild aussehen, evtl andere Größen.

Dann übernehmen wir die Einstellungen klicken auf „Weiter“ und gelangen zum nächsten Schritt.

openSUSE Installation Zeitzone

Schritt 4: Zeitzone

Als nächstes will SUSE natürlich wissen wie spät es ist, in vielen Fällen ist die Zeit und die Zeitzone schon richtig eingestellt, für den fall dass dem nicht so ist, hier eine kurze Übersicht:

Die Zeitzoneneinstellungen teilen sich in 2 Angaben auf, die Region, also Europa, USA, Russland, Afrika etc und dann in der jeweiligen Region, die Zeitzone, oder das Land, je nach dem.
In unserem Beispiel ist Europa und Deutschland vollkommen ausreichend.

„Rechneruhr auf UTC gestellt“ für alle die nicht wissen worum es sich hier bei handelt, eine kurze Erläuterung.
UTC ist die koordinierte Weltzeit und über all gleich, je nach Region wo du dich befindest ist die UTC + oder – x Stunden von deiner Zeit entfernt, für manche Anwendungsfälle ist dies durch aus eine gute Zeitangabe, in etwa, falls unser PC als Server dienen soll.
Für unser Beispiel wollen wir aber unsere „richtige“ Uhrzeit haben und auch dass sich diese automatisch synchronisiert.

Automatische Zeit oder auch NTP:

Über „Andere Einstellungen“ gelangen wir in einen Assistenten der uns die Einrichtung des NTP „Network Time Protocol“ ermöglicht und sich die richtige Uhrzeit automatisch aus dem Internet und unserer Region bezieht.

Hier zu wählen wir einfach mit NTP-Server synchronisieren und lassen die Einstellungen darunter wie gehabt, also die URL des Servers sowie die beidne Harken bei „NTP als Daemon starten“ und „NTP-Konfiguration speichern“ so das bei jedem Start unseres PCs der Service gestartet wird, der die Zeit synchronisiert und sich unser PC die Einstellungen auch merkt.
Standard ist hier meistens das Richtige.

Für den Falls das die Zeit noch nicht stimmten sollte oder wir die Einstellungen Testen wollen, gibt es noch den „Jetzt Synchronisieren“ Knopf und unsere Zeit sollte nun korrekt eingetragen sein.

openSUSE Installation NTP
openSUSE Installation Desktop

Schritt 5: Desktop Oberfläche

Ander wie bei Widnows oder Mac, bietet Linux uns von haus aus schon immer die Möglichkeit unsere Benutzeroberfläche selber einzustellen, ob wie lieber ein klassisches Design mit Taskleiste, Fenstern und Desktop Icons wünschen oder eine ganz andere, eine mit vielen Effekten oder mit wenigen, eine die für Tablet PCs optimiert ist oder eine für den Desktopbetrieb, oder aber gar keine.
Den Linux braucht nicht zwingend eine grafische Oberfläche, in unserem Fall, da wir unser System ja weder als Server noch auf einem Tablett betrieben wollen, sind für uns KDE oder GNOME genau das was wir brauchen.
Seid ihr euch nicht sicher was ihr wollt, ist auch das kein Problem, unter Linux lässt sich die Benutzeroberfläche vor dem Anmelden immer wieder umstellen, falls mehrere Installiert sind.
Wir nutzen im normal Fall immer KDE, vergleichbar mit der Oberfläche, wie sie viele von euch von einem sehr bekannten kommerziellen und doch leider sehr lückenhaften Betriebssystem kennen dürften.

Schritt 6: Benutzer

In den folgenden 2 Schritten richten wir unseren Standartbenutzer ein, und unseren root (Administrator) Accound.

Im ersten Dialog geben wir unseren Namen an, der Benutzername wird automatisch generiert, kann aber auch geändert werden, und unser gewünschtes Passwort, und zur Sicherheit gleich noch einmal.

Nun haben wir die Option, dass sich unser PC ohne Passwortabfrage automatisch mit dem gerade angelegtem Benutzer anmelden soll oder nicht.
Und ob wir unser Passwort auch als Passwort für den root Benutzen wollen.
Beides keine Problem, aber wir mögen das nicht so, und nehmen den Harken bei „Dieses Passwort für den Systemadministrator verwenden“ und „Automatische Anmeldung“ raus.

openSUSE Installation User

root:
Für den root können wir keinen Namen oder Usernamen angeben, da dieser unter Linux immer „root“ genannt wird und sich mit diesem Namen auch angemeldet wird, daher ist es zwingend erforderlich, dass dieser Benutzer ein Passwort bekommt, sonst kann ja jeder mit Systemadministrator Rechten an unserem PC ruminstallieren wie er oder sie lustig ist, das will man natürlich eher weniger.

Daher geben wir im Folgendem unser Sicherstes Passwort ein.

openSUSE Instlallation Installationseinstellungen

Schritt 7: Installationseinstellungen

Da nun alle wichtigen Informationen von SUSE angefragt wurde, bekommen wir zu Schluss noch eine komplette Übersicht über alle Einstellungen, und können diese nach belieben bearbeiten oder ändern.

Falls ihr zum Beispiel den Software umfang euer Basisinstallation ändern wollt könnt ihr auf Software klicken und kommt in ein kleines Paketmanagement Tool, welches euch die Möglichkeit gibt Server Software, Dokumentationen, Werkzeuge und auch andere Desktopoberflächen zu installieren.

In dem großen leeren Bereich Rechts wird euch eine kleine Beschreibung der jeweiligen Auswahl angezeigt, wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, was das sein soll.

Für unseren Fall müssen wir hier nicht weiter ändern.
In echt sieht es aber bei uns bei Z-Ray Entertainment noch etwas anders aus, für gewöhnlich installieren wir noch das File Serverpacket und verschiedene Entwickleroptionen wie „Console Tools“, „YaST Installation Packages“, „Base Development“, „C/C++ Development“, „Java Development“, „Linux Kernel Development“, „Web Development“ und „Dokumentation“.
Wo bei zu erwähnen gilt, das wir in vielen Fällen unser Java Development Packet durch das JDK von Orale ersetzen, daher auch dies nicht unbedingt immer mit installieren.

Die restlichen Pakete lassen wir an bzw. ausgeharkt. Ok.

openSUSE Installation Software
openSUSE Installation Installation

Schritt 8: Installieren

So, nun ist aber wirklich alles geschafft, unser openSUSE ist bereit Installiert zu werden, hier für einfach auf Installieren klicken, die Abfrage bestätigen ob man auch wirklich nichts vergessen hat, hier ruhig noch einen Moment Zeit nehmen und noch mal über alles nachdenken.

Sollte doch was vergessen worden sein, kein Problem, bis auf die Partitionierung ist nichts wirklich kritisch.
Und nun heißt es warten bis alles Installiert ist.

Nach der Installation

Sollte bis hier hin alles geklappt haben, was normalerweise auch der Fall ist ansonsten solltet ihr evtl. mal eure Hardware überprüfen.
Braucht ihr evtl weitere Hilfe brauchen, könnt ihr euch über support@z-ray.de bei uns melden.

Nun melden wir uns einfach mit unserem Benutzerpasswort von zuvor an und ziehen alle aktuellen Updates, bevor wir vorfahren, in vielen Fällen sollten 2 Updates anstehen, ein kurzes, für die Softwareverwaltung und ein längeres für alle bis hier hin installierten Programme auf unserem PC.
Lass SUSE einfach machen und lehnt euch zurück, macht euch einen Tee oder Kaffee.

openSUSE 42.2 KDE Anmeldeschirm
YaST

YaST:

Wollt ihr später noch weiter Updates oder Software installieren ist unsere Anlaufstelle bei openSUSE der YaST, zu finden im Startmenü (der kleine Chamälion Kopf in der Taskleiste) unter System.
Der YaST ist bei openSUSE das universelle Systemtool und wird uns in viele Fällen helfen und unterstützen, ob Software Installation, Servereinrichtung, Virtuelle Maschinen, Benutzer und Gruppen etc, das meiste was Einfluss auf das gesamte System hat, wir hier geregelt.

Öffnen wir YaST werden wir nach dem root Passwort gefragt, da Änderungen am System nur durch den Superuser erflogen dürfen, falls nicht manuell anders eingestellt.
Geben wir kein Passwort an, startet der YaST zwar auch aber wir sehen nur einen Bruchteil aller Funktionen die er bietet.

Proprietäre Grafiktreiber Installieren

Im normal Fall kommt openSUSE mit einer menge Treiber schon daher, die auch bei NVIDIA und AMD gut funktionieren, mit dem einzigem nachteil, dass spezielle Features der Karte nicht unbedingt unterstützt werden oder die Karte nicht ihre maximale Leistung erreicht.
Daher empfiehlt es sich hier die Treiber des Herstellers zu installieren, NIDIA hat hier eine gut gepflegte Repository wo ihr diese beziehen könnt.
Zu AMD können wir leider nicht so viel sagen, aber unseres Wissens nach gibt es auch hier Treiber von AMD.

Optimus oder kein Optimus?

Optimus oder kein Optimus, diese Frage stellt sich erst in dem Moment wenn ihr eine Intel CPU mit integrierter GPU habt und eine NVIDIA Karte, meist bei Laptops der Fall, da der Stromverbrauch der NVIDIA GPU auch im Leerlauf recht hoch sein kann, was im Akkubetrieb eines Laptops nicht optimal ist.
Optimus dient daher dazu die sekundäre GPU an- bzw auszuschalten und Anwendungen über diese laufen zulassen.
Hier für legen wir diese Guide euch ans Herz: NVIDIA Optimus mit openSUSE [DE] oder  NVIDIA Optimus mit openSUSE [EN].

Grafiktreiber AMD/NVIDIA

Ansonsten könnt ihr einfach den Treiber hier beziehen, für AMD oder NVIDIA, beides ist hier aufgelistet.
Die entsprechende „One-Klick-Install“ auswählen und euer SUSE machen lassen.

Multimedia Codecs

Da openSUSE mit keiner probitären Software ausgeliefert wird, müssen wir daher aus verfügbaren Repositories COdecs wie mp3, DivX, x265, x264, WMV, WMA, MOV und weitere installieren.
Das ganze ist aber ziemlich simpel, über diesen Link kommt ihr zu der openSUSE Community Seite mit vielen Hilfreichen „One-Klick-Installs“ hier klicken wir einfach auf den Knopf unter Multimedia Codecs like MP3, DVD, DivX, MP4 auf dem KDE steht, da wir KDE nutzen, im Normalfall sollte unser Browser (Firefox) uns automatisch vorschlagen diese Datei mit dem YaST zu öffnen. Also OK.

Es folgen nun einige Dialoge in denen uns gesagt wird was getan wird, welche Repositories (Softwarequellen) zu unserem System hinzugefügt werden und welche Pakete installiert werden.
Nach der Warnung, dass diese Pakete auf eigenen Gefahr hin installiert werden, werden wir aufgefordert unser Superuser-Passwort einzugeben.

Ist dies getan werden die Repositories hinzugefügt und wir müssen nur noch sagen das wir dem Zertifikat dieses Server trauen, ansonsten wird die Installation abgebrochen.
Also auf Vertrauen und los geht’s. Dann nur noch warten.

YaST Warnung:

In so ziemlich allen Fällen sollte sich der YaST noch einmal melden, da er feststellt, dass einige Pakete bereits aus anderen Quellen schon bestehen, und diese mit den neuen nicht funktionieren könnten.
Wir empfehlen, nicht auszuprobieren diese Abhängigkeiten zu ignorieren, doch zum Glück gibt uns YaST die Möglichkeit eines Anbieterwechsels auf http://packman.links2linux.de.
Dies akzeptieren wir für alle Pakete und probieren es erneut, jetzt sollte alles Funktionieren, noch einmal die Änderungen akzeptieren und eurem System kein Schaden drohen.

Warten, Kaffee oder Tee, Fertig!

YaST Warnung
YaST Kdenlive Packman

Hinweis: Die folgenden Software Installationen können auch alle in einem Schritt gemacht werden, es ist nicht erforderlich sie alle nach und nach zu Installieren.

Kdenlive Videoeditor Installieren

Da wir nun alle Codecs haben, können wir auch unseren Videoeditor installieren, hier zu öffnen wir einfach über „Software installieren oder löschen“ im YaST unsere Paketverwaltung.
Im Suchfeld oben links geben wir dann einfach Kdenlive ein und YaST solte nun ein Paket mit diesem Namen anzeigen.

Es reicht hier in der Liste rechts nur das klein geschriebenen kdenlive anzuklicken, so das ein grüner Harken angezeigt wird, YaST wird dann alle anderen benötigten Bibliotheken automatisch auswählen.

Hinweis: Wir wollen eine bestimmte Repository als Anbieter dieser Pakete wählen, dazu klicken wir in den Reiter unterhalb der Liste auf Versionen und wählen die Radiobox aus, hinter der die Packman-Repository aufgelistet wird.

Anschließend Akzeptieren wir die Änderungen und bestätigen noch einmal das noch weiter Pakete wie melt und einige Bibliotheken zur Videobearbeitung ebenfalls installiert werden müssen, damit Kdenlive ordnungsmäßig läuft.

VLC Mediaplayer Installieren

So wie bei Kdenlive, installieren wir auch den VLC aus der Packman-Repository, da die angebotene Repository von kttp://videolan.org in der Vergangenheit schon oft zu Problemen geführt hat.

Wir öffnen wieder die Softwareverwaltung über den YaST und suchen nach VLC und scrollen in der Liste bis zu dem Paket „vlc“ klicken dieses an und alle weiter benötigten Bibliotheken werden automatisch mit installiert.
Akzeptieren, Bestätigen, Warte, Fertig!

Audioeditor Audacity Installieren

Um Sprache, Ton, Soundeffekte aufzunehmen oder zu bearbeiten, bietet sich Audacity sehr gut an.
Auch Audacity können wir über die Softwareverwaltung von der Packman-Repository beziehen, hier zu einfach nach Audacity suchen, in einigen Fällen ist Adacity schon vorinstalliert, und YaST wird wieder Abhängigkeiten anmeckern, aber mit dem Anbieterwechsel auf Packman sollte dieses Problem wieder schnell behoben sein.
Wir empfehlen diese Abhängigkeiten niemals zu ignorieren.

Akzeptieren, Anbieterwechsel auf Packman, Akzeptieren, Bestätigen, Warten, Fertig!

Screencapture Software OBS und Simple Screen Recorder installieren

Falls ihr ab und an Videos von eurem PC aufnehmen wollt, seien es Let’s Plays oder Videotutorials zu Software, bieten sich unter Linux hier Simple Screen Recorder und OBS sehr gut an.
Auch diese beiden suchen wir über die Paketverwaltung über „obs“ und suchen nach einem Paket mit dem Namen obs-studio und wählen dieses an.
Alle weiteren Pakete werden automatisch mit ausgewählt.

Simple Screen Recorder finden wir in dem wir einfach nach „simplescreen“ suchen und wählen das Paket „simplescreenrecorder“ aus.
Dann Akzeptieren wir die Änderungen, bestätigen die Zusatzinstallationen und Fertig!

Musiksoftware LMMS Installieren

Für die Musiker unter euch ist sicher auch LMMS interessant.

LMMS, Linux Multimedia Studio, ist eine Musiksoftware, auch erhältlich für Windows eure eigenen Musikstücke komponieren könnt.

Auch LMMS bekommen wir über den YaST in dem wir nach „lmms“ suchen und das Paket „lmms“ auswählen und installieren.
Fertig!

Ab hier brauchen wir für die letzten Softwarepakete den YaST nicht mehr.

Bildbearbeitungsprogramm Gimp Installieren

Gimp sollte bereits installiert sein, schaut einfach im YaST ein, in dem ihr nach Gimp sucht.
Sollte ein schwarzer Kasten mit einem weißen Harken vor dem Paket stehen, so ist Gimp installiert.

Alternativ könnt ihr auch im Startmenü unter Grafik nach schauen ob dort Gimp aufgelistet wird.

Audioplayer Amarok Installieren

Auch Amarok sollte schon vorinstalliert sein, auch dies könnt ihr im YaST via Amarok oder im Startmenü unter Multimedia nachprüfen.
Ist er nicht vorhanden, dann könnt ihr das auch einfach an dieser Stelle nachholen.

Weitere Codec Installationen sind in der Regel nicht nötig, da wir dies bereits in den vorherigen Schritten getan haben.

3D Software Blender installieren

Wir können Blender auch über die Paketverwaltung installieren, aber hier sind wir eher dafür die aktuellste Version von http://blender.org für Linux herunter zuladen.

Einfach die Seite im Browser öffnen und auf Download Blender <Version> klicken, dann solltet ihr auch eine neue Seite gelangen, auf der wählt ihr dann entsprechend eures Systems unter Linux in der Spalte 64bit oder 32bit den entsprechenden Download Mirror aus, der euch beliebt.

Euer Browser sollte nun eine .tar.bz2 Datei in euren Download-Ordner herunterladen.
Ihr findet ihn unter /home/euer_name/Downloads, navigiert zu diesem Ort um das Archiv zu entpacken.

Über einen Rechtsklick auf die Datei navigiert ihr runter zu Entpacken -> Archiv hierher entpacken und Unterordner selbständig ermitteln und SUSE sollte mittels Ark, dem vorinstallierten Archivmanager für openSUSE die Datei entpacken. Damit seid ihr auch schon fertig.

HURRA!

Ihr habt soeben erfolgreich eine open source, Kosten günstige und leistungsstarke alternative zu den üblichen kommerziellen Softwarepaketen installiert.
Viel Spaß mit eurem neuen Spielzeug 😉

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